Gemischte Kammermusik (bis Oktett)  
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ohne Schlagzeug

SONATINE FÜR BLOCKFLÖTE (QUERFLÖTE) UND VIOLONCELLO op.20/2
<l-m> 8 Minuten U: 1983 Wien ROBITSCHEK i.V.

Allegro - Allegretto - Adagio - Vivace

"Hausmusik": die technischen Anforderungen sind als bescheiden zu bezeichnen, dennoch gibt es prima vista Schwierigkeiten durch den Rhythmus. Die Besetzungen Blockflöte + Gambe bzw. Querflöte und Violoncello sind zu bevorzugen.

VARIATIONEN IM ALTEN STIL ÜBER EIN SPOTTLIED, FÜR FLÖTE UND VIOLONCELLO op.20/3
<l> 14 Minuten U ? Wien Thema + 15 Variationen

Für Edith und Fritz Rauch komponiert. Die technischen Anforderungen an beide Instrumente sind gering, stilistisch in traditionellem Stil. Unterrichtswerk.

GITOLINO FÜR GITARRE UND VIOLINE op.61/4
<s> 8 Minuten einsätzig, U: 1989 Wien pc, CD-Rom EV

"Das aufregende Stück läßt einem nicht mehr los" sind die Worte eines Hörers und umreißt hiemit die zwingende Aufmerksamkeit des Publikums bei diesem Werk, das den Ausführenden Technik, Musikalität und rhythmisches Können in hohem Maße abverlangt. Eine kleine Humoreske, die letztlich allen Spaß bereitet!

RHAPSODIE, ROMANZE UND RONDO FÜR GITARRE UND VIOLONCELLO op.61/2
<s> 17 Minuten; pc/disc in Vorbereitung

Streich- und Zupfinstrument ergänzen einander klanglich. Das Werk ist kein leichtes, aber nicht als
extrem schwierig zu bezeichnen.

ZWILLINGSSPIEL FÜR VIOLINE UND ALTSAXOPHON op. 91/2
<ss> 5 Minuten einsätzig. U: 1999? EV

Eine Geigerin und ein Saxophonist erwarten Zwillinge. Was liegt näher, als sich dieser ungewöhnlichen Instrumentenkombination zu nähern und dabei manchmal ungewöhnliche Spielarten zu verwenden? Während des Entstehens des kurzen Werkes wurde Bedacht genommen auf versetzte Wendemöglichkeiten der beiden Instrumente, sodaß dem fortlaufenden musikalischen Fluß kein Abbruch getan werden muß.

STÜCKE FÜR KLARINETTE, ZWEI VIOLINEN UND VIOLONCELLO op.25/2
(2.Violine oder Viola) dzt.verschollen <l-m> 11 Minuten Manuskript

Allegretto - Poco allegro - Molto vivace - Poco adagio - Allegro Tempi diversi - Allegretto - Vivace possibile

Relativ leichte Stücke, besonders für den Unterricht geeignet.

BEWEGUNGSSPIELE op.25/1
Bes.: Violine(n), Violoncello, Gitarre und 6 Orff-Schlaginstrumente (zT.variabel)
<l-m> 18 Minuten U: 1979 Wien DOBLINGER

Quasi lento - moderato - Presto possibile - Un poco lento - Molto vivace, agitato

Ein rhythmisch anspruchsvolles, sonst leichtes, konzertant oder szenisch aufführbares "Schulwerk".

OSTARRICHI STR(I)CHELEIEN 7 musikalische Karikaturen für Altsaxophon, Posaune und Violoncello op. 79/3 zu grafischen Karikaturen, die Geschichte Österreichs betreffend von Fritz Steiner
<s> 12 Minuten kop.MS U: 1996 Stift Ardagger pc EV

I Die Zeit vor Ostarrichi (ohne Abbildung)
II Der erste Markgraf
III Verlobung Rudolf IV mit der sechsjährigen Katharina
IV Zimburga
V Gefahr durch Musik
VI Gunst statt Kunst
VII Musik bleibt belebend (ohne Abbildung)

Der Dichter und Maler Fritz Steiner, von dessen Texten Horst Ebenhöh zahlreiche vertont hat, schuf anläßlich des ostarrichi-Jubiläumsjahr 1996 mehr als 50 Karikaturen zur Geschichte Österreichs. Zu einigen davon gibt es "musikalische Karikaturen" für Altsaxophon, Posaune und Violoncello. Die so unterschiedlichen Instrumente kommen des Komponisten Vorstellungen von Klang, Rhythmus und auch skurillen Effekten entgegen, im 6.Stück haben die Ausführenden auch einen Text zu sprechen. "Es ist keine todernst zu nehmende Komposition"...

"AUGEN" - Musik für Flöte, Fagott, Violine und Cembalo nach einem Bild von Rudolf Riedlbauch, op.79/2
Kompon. für das Ensemble Riedlbauch, Prag; NE ( Part & Mat.) <m-s>7 Min. Einsätzig U: 1995 Prag,
Der Eindruck der allgegenwärtigen Augen, spähend, fragend, starrend, freundlich und beängstigend, wird musikalisch gedeutet. Keine Bildbeschreibung.

DAS MAGAZIN FÜR DOPPELROHRBLATTBLÄSER "OBOE-FAGOTT", 15.1.1996:
Der Wiener Komponist Horst Ebenhöh... fühlte sich von dem "Augen" des Prager Malers Rudolf Riedlbauch zur Komposition des gleichnamigen Stückes angeregt. Er wollte keine Bildbeschreibung liefern, sondern das Atmosphärische, das von dem Bild ausgeht, musikalisch darstellen. Dazu wählte er die ungebräuchliche Besetzung mit Cembalo, Violine, Flöte und Fagott. Eine Traskription auf ein anderes Instrumentarium, oder auch nur den Ersatz des Cembalos durch Klavier, wird vom Komponisten ausdrücklich nicht gewünscht.
Zu Anfang des Stückes beginnt das Fagott mit perkussiven tiefen Tönen, die ohne Doppelrohrblatt hervorzubringen sind - der einzige Griff in die Trickkiste moderner Spieltechniken, abgesehen von einigen Violin-Glissandi und Halbtonglissandi der ("Augen") - Flöte. Die anderen Instrumente fallen mit leisen getupften Noten ein, das Cembalo steigt ein, ebenfalls leise mit Lautenzug. Rasch verdichtet sich das musikalische Geschehen, die Rhythmik wird knifflig, geradezu spitzfindig, der Gestus erregter, dann wieder treten die getupften leisen Töne in den Vordergrund. Mitten im Stück hat die Violine eine Solokadenz, danach führt das Fagott zu einem Andante-Teil mit wiederum getupfter rhythmischer Cembalobegleitung, während die Flöte wie erzählend eine melodische Linie ausführt, die alsbald vom Fagott abgenommen wird. Es ist so, als ob der Bildbetrachter seinen Blick von Augenpaar zu Augenpaar wandern läßt. -Alsbald steigern sich Intensität und Tempo wieder, die Faktur verdichtet sich und crescendiert zum ff, danach verklingt das Stück mit abrupten Rückfall in getupfte Noten mit reichlich Pausen zwischendrin. Das Fagott bläst wieder, wie am Anfang, ohne Rohrblatt, die Flöte hält den Dauerton aus "bis die Luft zu Ende ist." Das letzte Wort hat die Violine mit einem unbestimmten ersterbenden Springbogenton zwischen Steg und Saitenhalter. Die Ausgabe ist recht gut gemacht, der Druck ist ansprechend und gut lesbar. Lobenswert sind Stichnoten in den Einzelstimmen, die Hinweise auf die Einsätze der Mitspieler geben. Der Partitur, gleichzeitig Cembalostimme, ist eine ganzseitige Farbreproduktion des Bildes "Augen" von Rudolf Riedlbauch vorangestellt.
Dietrich Hilkenbach, Brigitte Lisk-Hilkenbach

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Kammermusik mit Schlagzeug

SPIEL FÜR FLÖTE UND VIBRAPHON op.65/2
mit Schlagzeug
<s> 8 Minuten, einsätzig U: 1985 Leibstadt MARMOR-VERLAG
Für Martin Kerschbaum komponiert.

Trotz seiner Knappheit ist das Werk sehr abwechslungsreich. Für die Flöte gibt es drei Akkorde, deren Griffweisen erläutert werden. Klanglich sehr apart.

KOLLOQUIUM FÜR POSAUNE, SCHLAGZEUG UND KLAVIER op.42/2
mit Schlagzeug
Prof.Dr.Herbert Vogg gewidmet
<s> 10 Minuten, einsätzig DOBLINGER

Ein "Demonstrationsstück" für Posaune: von den Pedaltönen bis in die hohen Lagen werden alle Klangregister des Instruments genützt. Bemerkenswerte Solostellen auch für das Schlagzeug.

VIER SÄTZE FÜR SECHS op.33
mit Schlagzeug
Bes.: Fl,Fag,Perc,Streichtrio <s> 19 Minuten DOBLINGER

Moderato - Molto vivace, quasi presto - Andante molto moderato - Molto vivace, poco presto -
Allegro moderato

Ein in jeder Hinsicht abwechslungsreiches Konzertwerk.

SEPTETT op.95
mit Schlagzeug
für Flöte, Klarinette (B), Streichtrio, Percussion (1 Spieler) und Klavier
<s> 16 Minuten U Zwettl 2001 Partitur, EV (Stimmen werden auf Abruf gefertigt)

Molto vivo - Andante con moto - Presto

Ein rhythmisch vielfältiges, klanglich apartes Werk mit einigen unkonventionellen Spielarten für ein versiertes Ensemble.

OKTETT op.43
Bes.: Clar,Fg,C; Streichquintett (mit Cb)
<s> 23 Minuten U: 1979 Los Alamos DOBLINGER

Allegro moderato - Vivace - Intermezzo: Poco adagio - Scherzo: Presto - Poco adagio - Vivace

Aus mehr als 200 Werken wurde das Oktett in Los Alamos durch eine Jury zur Aufführung ausgewählt. Originell ein Zitat aus Los Alamos: "Es tönt auch dann noch gut, wenn die Aufführung wenig Perfektion hat..."

 

Quartett für Sopran-, Tenorblockflöte, Percussion und Klavier op.116/1
Bes.: Sopranblockflöte, Tenorblockflöte, Percussion, Klavier;
<s> ca. 20min

Allegro moderato - Andante lentamente - vivo - Adagio - Corrente

Die Blockflöten haben zahlreiche unübliche Spielarten auszuführen.

 

 
     
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